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 Das Landesmuseum in Emden
Das Emder Rathaus am Delft wurde auf den Fundamenten des am 6. September 1944 zerstörten Renaissance-Rathauses in den Jahren 1959 bis 1962 errichtet als Stätte zur Begegnung mit der Geschichte der traditionsreichen Seehafenstadt an der Ems. Die über den Krieg nahezu vollständig geretteten Sammlungen des Ostfriesischen Landesmuseums und der ehemaligen Emder Rüstkammer sowie des Stadtarchiv erhielten hier, in zentraler Lage, ihren neuen Standort.
Im Erscheinungsbild des wiederaufgebauten Gebäudes spiegeln sich die Leitlinien des berühmten Vorgängerbaus - 1574 - 1576 von Laurenz von Steenwinkel nach dem Vorbild des Antwerpener Rathauses - erbaut.
Das hier ausgestellte Kulturgut wurde im wesentlichen durch die Sammlungsaktivitäten der Gesellschaft für bildende Kunst, gegründet 1820, zusammengetragen und später durch kostbare Erwerbungen ergänzt.
Ostfriesisches Landesmuseum / Emder Rüstkammer - Rathaus am Delft Weitere Informationen zum Landesmuseum Emden: http://www.greetsiel-ostfriesland.de/landesmuseum-emden
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 Das Moormuseum in Moordorf
Das Moormuseum Moordorf ist eines der eigenwilligsten Museen in Nordwestdeutschland und von daher zu einem Anziehungspunkt vor allem für Urlaubsreisende geworden. Über 60.000 Besucher pro Jahr sind ein eindrucksvoller Beleg für die außerordentlich große Attraktivität dieser Anlage. Das ,,Museum der Armut", wie es auch genannt wird, stellt in urwüchsiger Moorlandschaft die unvorstellbar schwierige 200jährige Entwicklungsgeschichte einer ostfriesischen Moorkolonie dar.
Kurzbeschreibung
Vor allem die Hütten aus Gras-, Torfsoden oder Lehm hinterlassen bei den Besuchern des Freilichtmuseums unvergeßliche Eindrücke. Auch Kinder und Jugendliche erfahren hier intensiv ein Stück Geschichte, das ihnen sonst vielleicht nur in Schulbüchern begegnet.
Die Museumsanlage ist sehr übersichtlich und konzentriert sich mit ihren Darstellungen bewußt auf ein Thema. Sie besteht aus einem Ausstellungsgebäude und einem ca 1,5 ha großen Freigelände, auf welchem kleine Wanderwege durch beschauliche Gras- und Heideflächen zu den einzelnen Hütten führen, in die man selbstverständlich auch eintreten darf.
Für kleinere Besuchergruppen empfiehlt es sich, zu Beginn des Rundganges die Ton-Bild-Schau anzusehen. Entsprechende Wünsche sind bei der Kasse vorzutragen. Größere Gruppen (ab 15 Personen) sollten sich mindestens eine Woche vor dem Museumsbesuch anmelden und eine Führung bestellen. Geschulte Kräfte stehen zur Verfügung und können ausführliche und fachkundige Auskunft geben.
An bestimmten Tagen finden auch die sehr beliebten Aktionen statt. Dann können die Besucher z. B. etwas über Torfgraben, Hüttenbau, Matten flechten oder Besen binden erfahren. In einer kleiner Schmiede wird in typischer Weise gearbeitet. Der Leitspruch des Museums ist: "Museum zum Anfassen und Mitmachen!" - Dieses Motto erfüllt sich besonders während der Aktionstage. Denn dann wird nicht nur erklärt, wie mit Stroh und anderem geflochten wird, sondern interessierte Besucher können auch selbst einmal Hand anlegen.
Das Museumsdorf Moordorf steht in der Trägerschaft eines Vereines. Seit 1978 haben rührige Frauen und Männer aus Moordorf und den umliegenden Ortschaften den Aufbau der Freilichtanlage in vielen tausend Stunden unbezahlter Arbeit vorangetrieben und sorgen heute für den reibungslosen Ablauf des Besichtigungsbetriebes.
Die hohen und stetig steigenden Besucherzahlen sind ein schöner Lohn für all die Mühen, die erforderlich waren, damit das Museum 1984 öffentlich eingeweiht und für den Publikumsverkehr freigegeben werden konnte.
Kontaktadresse:
Moormuseum Moordorf e.V.
Victorburer Moor 7a
26624 Südbrookmerland
Telefon 04942 / 2734
Textquelle Internetseiten des Moormuseums unter: http://www.moormuseum-moordorf.de/
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 Die Kunsthalle in Emden
1986 baute der "Stern"-Gründer Henri Nannen in seiner Heimatstadt Emden ein Haus für seine Sammlung der Kunst des 20. Jahrhunderts. Sammlung und Ausstellungstätigkeit machten die Kunsthalle in Emden zu einem beliebten Ziel für Kunstfreunde aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland.
Der deutsche Expressionismus und die Malerei der Neuen Sachlichkeit bilden das Herzstück der Sammlungs- Bestände. Zu den Glanzstücken der Sammlung zählen Arbeiten der "Brücke"-Künstler Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff, Pechstein, Mueller und Nolde, aus dem Kreis des "Blauen Reiters" von Jawlensky, Münter, Marc und Macke sowie Gemälde von Beckmann, Feininger, Kokoschka, Rohlfs, Hofer, Radziwill und Modersohn-Becker. Im zeitgenössischen Bereich sind neben einer einmaligen Auswahl russischer Kunst der "Glasnost"-Zeit, realistische Positionen und Werke der sogenannten Neuen Wilden vertrete Hervorzuheben sind etwa die Künstler Hödicke, Zimmer, Richter, Damisch, Altmeppen sowie der Russe Kantor.
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 Das Ostfriesische Teemuseum und Heimatmuseum in Norden
Das Heimatmuseum befindet sich im alten Rathaus der Stadt. Das Gebäude wurde 1539 errichtet, das historische Gewölbe wird ins frühe 14. Jahrhundert datiert. Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck von Handwerk und Handel in der Region.
Das Ostfriesische Teemuseum befindet sich im selben Gebäude wie das Heimatmuseum. Hier findet der Besucher Informationen zum Thema Tee und Teekultur.
Wenn es um den Anbau der Teepflanze, um die Produktion des Tees und den Fernhandel nach Europa, um die Herstellung der ostfriesischen Mischungen oder um die internationale Teekultur in Europa und Asien geht, werden hier Ihre Fragen beantwortet. Schwerpunkte sind Ostfriesland sowie Japan (mit japanischem Teehaus) und China (mit Teeporzellan aus versunkenen Schiffen).In Verbindung mit einer Führung wird eine ostfriesische Teezeremonie oder wahlweise eine Teetafel angeboten.
Öffnungszeiten:
März – Oktober: Dienstag bis Sonntag von 10.00 – 16.00 Uhr
Im Juli und August zusätzlich montags, und an allen Feiertagen.
Gruppenführungen außerhalb der Öffnungszeiten nach Anmeldung möglich
Tel. 04931/12100
Internet: http://www.teemuseum.de
Träger:
Heimatverein Norderland e.V.
Norden Am Markt
Tel. 04931/12100
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 Das Mühlenmuseum in Pewsum
In Pewsum befindet sich in einem dreistöckigen Gallerieholländer sowie im benachbarten Gulfhaus das Mühlenmuseum. In dem Museum sind Gebrauchsgegenstände, Kutschen sowie Werkzeuge aus den vergangenen Jahrhunderten ausgestellt.
Die Öffnungszeiten des Mühlenmuseums in Pewsum (15. Mai bis zum 15.Oktober):
Dienstag und Donnerstag: 10.00 bis 12.20 und 15.00 bis 17.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 15.30 bis 17.30 Uhr
Kontakt: Herr Fröhlich, Telefon: 0 49 23 - 18 28
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 Das Landwirtschaftsmuseum in Campen
In Campen befindet sich das Ostfriesische Landwirtschafts- museum. In dem Museum befindet sich ein große Sammlung von landwirtschaftlichen Geräten, Maschinen, wie Traktoren u.s.w.
Die Öffnungszeiten des Landwirtschaftsmuseums in Campen (15. Mai bis 15. Oktober):
Dienstag bis Freitag und Feiertags: 11:00 - 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 14:00 - 17:00 Uhr
Telefon: 0 49 27 - 18 79 799 oder 0 49 23 - 80 59 950 Tee un Krintstuut! Tee un Kauk!
Nach Voranmeldung können Gruppen bis 35 Personen bewirtet werden.
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 Die Manningaburg in Pewsum
Vom 14. Jhdt. - 16. Jhdt. war Pewsum der Häuptlingsitz der Familie Manninga. 1565 wurde die Manningaburg und Ländereien an Graf Edzard II. aus dem Haus Cirksena verkauft.
Heute ist nur noch die Unterburg aus dem Jahre 1458 erhalten. Das Torhaus wurde etwa 100 Jahre später erbaut. Die Vorburg und die Oberburg aus dem 16.Jhdt. wurden im 18 Jhdt. abgerissen. Zur Zeit befindet sich in der Burg ein Museum und das Standesamt.
Die Öffnungszeiten der Burg in Pewsum (15. Mai bis 15. Oktober):
Dienstag und Donnerstag: 10.00 bis 12.30 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 15.30 bis 17.00 Uhr
Kontakt: Herr Fröhlich, Telefon: 0 49 23 - 18 28
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Links zu den verschiedenen Museen |
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