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 Das Moor
Moore bilden sich durch Anhäufungen von Pflanzenresten, die durch Sauerstoffmangel in Nässegebieten nur unvollständig zersetzt (verfault) sind. Sie bauen sich aus unterschiedlichen Torfschichten auf.
An feuchten Standorten mit hohen Niederschlagsmengen und wasserundurchlässige Erdschichten kommt es zur Bildung von Mooren.
Der Moorgürtel entstand am Rande der Geest durch Staunässe nach der letzten Eiszeit. Bis etwa 1950 wurde in unserem Moor Torf für den Hausbrand gewonnen. Man kann die Moore nach Niedermoor und Hochmoor unterscheiden.
Niedermore entstanden vielfach aus verlandeten Seen oder feuchten Senken. Sie sind nährstoffreich, weil sie im Einflußbereich des nährstoffreichen Grundwassers liegen.
Typische Pflanzen des Niedermoors sind Schilfrohr, Rohrkolben, Binsen u.s.w.
Hochmoore sind auf nährstoffarmes Regenwasser angewiesen. Es besteht keine Verbindung zum Grundwasser. Jährlich wächst ein Hochmoor um ca 1 mm.
Sehr eindrucksvolle Hochmoore sind am Ewigen Meer und im Bockhorner Moor zu finden. Regelmäßigs finden hier organisierte Moorwanderungen statt.
Auf Hochmooren wachsen nur Pflanzen die mit wenig Nährstoffen auskommen, wie Moose, niedrige Zwergsträucher und schmalblättrige Riedgräser.
Typische Pflanzen für das Hochmoor sind Torfmoos, Wollgras, Sonnentau sowie in Trockenzeiten Heide und Birken typische Pflanzen.
Quelle, bzw. Informationen: http://www.nordwestreisemagazin.de/moor/
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