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 Die Ludgerikirche in Norden
In Ostfrieslands ältester Stadt Norden steht die größte Kirche in Ostfriesland, die Ludgerikirche (luth.). Sie bekam ihren Namen nach dem Apostel der Friesen und Schutzheiligen des Norderlandes Liudger. Im Jahre 1318 wurde dem romantischen Langhaus ein gotisches Querschiff angefügt. Der gotische Chorraum entstand 1445 - 1481. Im Inneren der Kirche befinden sich acht frühgotische Sandsteinstatuen aus der zerstörten Andreaskirche, die früher direkt neben der Ludgerikirche stand. Bemerkenswert sind außerdem das spätgotische Sakramenthaus sowie die Barok-Kanzel von 1712 und das Epitaph des Häuptlings Unico Manninga von Lütesburg.
In der Norder Ludgerikirche ist die größte Orgel Ostfrieslands zu sehen. Der Orgelbauer Arp Schnitger (1648 - 1719) hat sie in den Jahren 1686 bis 1692 geschaffen. Von 1981 bis 1985 wurde die Orgel restauriert. Der Glockenturm neben der Ludgerikirche wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Seit dem Ende des 16. Jahrhunderts war die Stadtwaage darin untergebracht. Im Erdgeschoß befindet sich seit dem Ende des 1. Weltkrieges eine Ehrenhalle für die Gefallenen. Das Glockenspiel ist täglich um 9.00 Uhr, 12.00 Uhr, 15.00 Uhr und um 18.00 Uhr zu hören. |
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 Große Kirche in Emden
Die Ruine der ehemaligen Großen Kirche zu Emden wurde 1992 bis 1995 von der Evangelisch-reformierten Kirche (Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland) zu einer wissenschaftlichen Bibliothek und Forschungsstätte zum Reformierten Protestantismus wieder aufgebaut.
Der Wiederaufbau wurde maßgeblich gefördert von der Stiftung Niedersachsen. Weiterhin beteiligten sich die Stadt Emden und das Land Niedersachsen. Die evangelisch-reformierte Gemeinde Emden und die Evangelisch-reformierte Kirche haben als Stifter 1993 die ehemalige Bibliothek der Emder Gemeinde rechtlich verselbständigt zur "Stiftung Johannes a Lasco Bibliothek Große Kirche Emden".
Internet: www.jalb.de
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 Die "Neue Kirche" in Emden
Die Neue Kirche gehört zu der Evangelisch-reformierten Gemeinde. Sie ist gebaut in den Jahren 1643 bis 1648 als Predigtkirche. Der grandiose Innenraum ist lichtdurchflutet und ausgerichtet auf die Kanzel, die sich an der Südseite befindet. Am 6. September 1944 wurde die Kirche bei einem Bombenangriff auf Emden zerstört, so dass nur die Außenwände stehen blieben.
Seit 1950 wird wieder in der aufgebauten - aber stark veränderten - Kirche Gottesdienst gefeiert.
1998 wurde groß das 350-jährige Jubiläum begangen und im selben Jahr der Bauverein Neue Kirche Emden e.V. gegründet, der sich um die Wiederherstellung des alten Baus von Martin Faber kümmert. Zur Zeit ist die Kirche nur zu Gottesdiensten und Veranstaltungen geöffnet. Wünschen Sie einen Besuch mit oder ohne Führung, rufen Sie an oder schicken Sie eine Mail. Wir vereinbaren gerne mit Ihnen ein Termin.
Kontaktinformation
Pastorin Etta Züchner und Pastor Christian Züchner
Telefon: (04921) 2 26 58
Fax: (04921) 3 44 30
Postadresse
Brandenburger Str. 3
26725 Emden
E-Mail: webmaster@neue-kirche.de Internet: http://www.neue-kirche.de/
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 Die Kreuzkirche in Pilsum
Die ältesten Bauteile der vor einigen Jahren restaurierten Kreuzkirche stammen aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der in Ostfriesland einzigartige Vierungsturm wurde Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut und diente lange Zeit als Orientierungshilfe für die Seefahrt. |
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 Die Marienkirche in Marienhafe
1829 mußte die Kirche von Marienhafe wegen Baufälligkeit erheblich verkleinert werden. Die Kirche war 1230 als dreischiffige Kreuzkirche erbaut worden. Mit 72 m Länge war sie das größte Gotteshaus im nordwestdeutschem Raum.
Nach den Sturmfluten von 1373 und 1377 war Marienhafe für einige Jahrzehnte Hafenort und die Schiffe konnten fast bis an die Marienkirche heranfahren. In dieser Zeit diente der Kirchturm als Behausung für die von den damaligen Häuptlingen aufgenommenen Piraten, die sich Vitalienbrüder, auch Liekedeeler, nannten. Der bekannteste von ihnen ist der legendäre Klaus Störtebeker, der der Sage nach von 1396 bis 1400 hier die Wintermonate verbrachte. Der damals sechsgeschossige und einschließlich der Spitze 72 m hohe Turm hat seinen Namen von dem berühmten Seeräuber.
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 Die Kirche in Greetsiel
Die reformierte Kirche in Greetsiel entstand etwa um 1400. Unter dem damaligen Häuptling Haro Edzardisna wurde Greetsiel 1401 zum selbstsändigen Pfarrbezirk.
Die Wetterfahne auf der Kirche, das vergoldete Schiffchen, stammt wahrscheinlich aus brandenburgischer, preußischer Zeit und ist spätestens vor dem Jahr 1730 fertiggestellt worden. 1980 wurde es vom Dach abmontiert und neu vergoldet. Die Fahne befindet sich in 18,5 m Höhe auf dem Ostende des Kirchendaches.
Über der Eingangstür der Kirche befinden sich die Heiratswappen des Cirksena-Nachkommen Edzard II. und der Katharina von Schweden aus dem Jahr 1559, und zwar links das schwedische Königswappen, rechts das der Cirksena.
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